Du, ich und wir. Reisen

Bretagne rote Steinküste Panorama

Über den Opportunismus der Paarbeziehung und die Vorzüge einer Insel

Vor dem wir funktionierte Reisen für mich so: Sachen packen, in den Zug steigen, Freunde besuchen. Von Zeit zu Zeit eine von den Eltern finanzierte Reise an einen See in Bayern. Mit den Eltern. Auf Dauer ehrlich gesagt ein Grund für mich, mir eigene Reiseziele zu suchen (wie man das als »erwachsener Mensch« so macht). Allerdings fehlten mir auf meiner Entwicklung zum wettbewerbsfähigen Weltenbummler (welche sagen wir, recht unvollendet ist) einige Etappen: Ich war nie au-pair. Ich habe kein Auslandssemester gemacht. Ich war nicht mal in den USA (jugendlicher Protest gegen »Bush will meine Fingerabdrücke«). Im Grunde genommen habe ich mich in einem überschaubaren Radius um Deutschland bewegt – zwischen Barcelona und Prag.

Mich selbst hat das nie sehr gestört. Urlaub ist teuer. Und ich bin faul. Dann allerdings kamen die Männer. Einige von ihnen organisierten Urlaube in bayerischen Wäldern (warum auch das beste Bundesland der Welt verlassen?), andere versauten mir den Blick aufs Meer. Nach einer Weile findet man dann jemand Anderes und hofft, dass er der eine ist, der das nicht tut (Meer versauen und in Bayern rumgammeln).

Hinzu kommt, dass man auch schon älter ist und jetzt ein Auto hat. Das verpflichtet. Zu weiten Autoreisen. Letztes Jahr war ich in der Bretagne. 1250 km zu Auto. Jeder fährt 3 Stunden, so kriegt man den Tag rum. Wir haben das Meer angeguckt, drin gebadet (Atlantik im Herbst taugt immer für »Ich bin eine harte Sau«-Geschichten), und so Pärchen-Zeug gemacht (Frühstücken, Streiten, Nacktspaß, Fotos,… in keiner bestimmten Reihenfolge).

Jetzt ist wieder Urlaubszeit und neuer Blödsinn steht an. Wäre ich allein, wäre mein Plan folgender: Ich setze mich in mein Auto. Ich fahre los. (continued “Du, ich und wir. Reisen”)

Mit Seife auf Reise (DIY Anleitung Seifentasche)

Eine hübsche kleine Seifentasche bzw. Seifenbeutel für die Reise #plastikfrei #undspassdabei <3

Eine kurze Anleitung für alle, die gern plastikfrei unterwegs sind & ihre Seife luftig transportieren wollen.

Ich oute mich mal, ich hasse es, wenn Frauen auf ihren Blogs stundenlang über ihren DIY-Kram schreiben. Ich lese das nie & suche immer sofort das Bild raus, was ich brauche, um weiterzunähen. Deshalb hier für diejenigen unter euch, denen es auch so geht: die Anleitung für Ungeduldige – und weiter unten dann das ausführliche Blabla.

Für Ungeduldige: Sofort-Anleitung in schnell

  1. Außenstoff und Futter zuschneiden nach diesem Bogen [PDF]
  2. Mit jeweils schöner Seite beide Teile aufeinanderlegen und unterem Ende (nicht die Klappe) zusammennähen.
  3. Tasche so falten wie auf Bild 3 (s.u.) und 2x Rand zusammennähen.
    Dabei Wendeöffnung lassen!
  4. Wenden.
  5. Wendeöffnung nach innen falten und mit Klemmen fixieren,
    dabei Schlaufe für Knopf mittig einlegen.
  6. Klappe an Kante mit 2,5-3,0 Geradstich absteppen. Fertig.

(continued “Mit Seife auf Reise (DIY Anleitung Seifentasche)”)