Blog-Nachruf: umweltblog (und was aus dem Leben ohne Plastik geworden ist)

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Vor jetzt schon einigen Jahren (drei, vier?) hat das Thema Wegwerfgesellschaft, Essen im Müll, Plastik im Ozean usw. mich angefangen wirklich zu stören. Ich habe nicht wirklich viel darüber nachdenken müssen – ich denke niemand muss das. Denn das Problem sieht man sofort. Man muss nur ganz kurz mal die Aufmerksamkeit nehmen und darauf achten, wie verdammt viel man eigentlich wegschmeißt. Gerade in Sachen Verpackung. Das ist traurig. Mein Wort hierfür ist “traurig”. Dafür, wie gleichgültig es den Menschen ist, wie viel weggeworfen wird, wie selbstverständlich das passiert. Wie jeder meint, ist doch egal, ist mir nicht so wichtig, wird doch total übertrieben. Traurig.

Zu dieser Zeit, als ich darüber angefangen habe, etwas mehr nachzudenken, habe ich dann irgendwann entschieden, meine Versuche, von der ganzen Wegwerferei loszukommen, auch festzuhalten. Da die Uni eine gute Plattform (mehr Leser, irgendwie offizielles Feeling) war, habe ich einen Uniblog genommen und mit Inhalten gefüllt (blogs.fau.de/umwelt). Aber jetzt bin ich nicht mehr an der FAU und damit kann ich auch den Blog nicht mehr pflegen. Heute habe ich ihn gelöscht. (continued “Blog-Nachruf: umweltblog (und was aus dem Leben ohne Plastik geworden ist)”)

Schlüsselkasten Upcycling

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Ganz einfach: Eine Alte Kiste in ein Schlüssel-Aufhänge-Ding ummodeln. Dafür braucht man:

  • alte Kiste (hier war’s ne Geschenkkiste für Spirituosen)
  • schönes Papier (mein Papier stammt aus der Zeitschrift flow)
  • 3 Haken (ich habe sie bei salvado in Erfurt gekauft, gibt es aber sicher auch im Netz, einfach mal »vintage Haken« googlen)
  • passende Holzschrauben (nicht zu lang!)
  • Schraubendreher
  • zwei Bilderrahmen-Aufhänger & extrem kleine Nägel
  • Holzleim, Schere, einen großen Malpinsel, Lineal, Hammer, Geduld
  • Hand- oder Nagelbohrer (so ein Teil, was man z.B. zum Kastanienboren beim Kinder-Basteln nimmt)





Papier passend zuschneiden und in den Kasten legen, ob’s passt. Den Kastenboden mit Holzleim bestreichen. Aufkleben. (Ggf. warten, bis es rutschfest getrocknet ist, sollte aber an sich sofort gut kleben). Löcher mit einem Handbohrer vorbohren. Da die Kästen meist aus Weichholz sind, reicht das, damit das Holz nicht springt. Einfach ein bisschen bohren und rausziehen, sodass die Spähne weg sind. Haken mit Holzschrauben festdrehen.

Den Kasten umdrehen und die Bilderösen (Bilderrahmen-Aufhänger) mit kleinen Nägeln befestigen (Wenn du keinen Hammer hast, es geht auch mit einem derben Holzschuh oder Küchenbrett… für Barbaren). Es sollten unbedingt 2 Ösen sein, damit das Ding nicht das Gleichgewicht verliert, wenn es an der Wand hängt und z.B. nur ein Schlüssel auf einer Seite hängt. Bei einem mittig platzierten Halter kippt es sonst. (continued “Schlüsselkasten Upcycling”)