Gespenster

Halloween? 3 Kleine Gespenster stehen vor meiner Tür und wollen Süßigkeiten

Ich öffne die Social Media Seite meiner Wahl und sehe überall Kürbisse und Spinnweben und die Social Media Seite selbst wünscht mir ein Happy Halloween. Danke-äh. Auch nach mehreren Jahren der Wiedereindeutschung von Hell-on-wheels(?!) hab ich mich nicht dran gewöhnt, dass es diesen Tag für Menschen gibt. Haben wir es den wandernden Fernseh-Toten zu verdanken oder einfach der Kommerzialisierung von nun ja… allem? Keine Ahnung, aber irgendwie scheint ja für viele Leute das Bedürfnis nach einem weiteren Fest, bei dem man – auf für das restliche Jahr unnütze Weise – Kohle verprassen und sich peinlich anziehen kann, real geworden zu sein. Ich ziehe dem ja Karneval vor. Das ist die erwachsene Version von Halloween. Für die Alten gibt es Feiern, Saufen, Zigaretten und ONS. Für die Kinder Kostümparty und Elfenstaub. Alles gut. Erwachsene können albern sein, Kinder einfach Kinder. Bei Halloween ist es mehr so: Alle sind kindisch, und wirklich gruselig ist das eh nicht… (Vergleiche Karneval und wenn du morgens in Köln vor 12 über die Straße gehst: Das ist gruselig, ok?) (continued “Gespenster”)

Ich kann die Wellengleichung in unter 2 Minuten herleiten. Google in unter 2 Sekunden. Wer erzeugt mehr CO2 – ich oder Google?

Ich produziere am Tag ca. 1 kg CO2. Das wären 0.7g pro Minute, oder 1.4g für 2 Minuten Rechnen. Google produziert pro Suchanfrage laut eigener Angabe 0.2g Kohlendioxid.

\left(\Delta -\frac1{c^2} {\partial_t}^2\right)\psi = 0

Traurig, dass ich schon sehr viel schlauer und schneller sein müsste, um bilanzmäßig gegen Google (noch dazu gegen Zahlen von vor Jahren) anzukommen. Noch trauriger ist aber, dass manche Menschen gar nicht googlen können (nein, wenn du bei Boolscher Operator nicht »Ja, kenn ich, klar.« denkst, dann kannst du nicht googlen). Und dass manche Leute Stunden mit Suchen zubringen, ohne schnell und zielgerichtet was Sinnvolles zu finden… Wer was Sinnvolles finden will, muss nämlich auch wissen, was er sucht, und wie in etwa das Richtige aussehen soll. Aber wenn ich gelegentlich meinen vernetzten »Ich guck das schnell nach«-Mitmenschen über die Schulter google, dann scheint es weiter als »Der Schauspieler aus Leon, der Profi hieß…« nicht zu reichen.

(continued “Ich kann die Wellengleichung in unter 2 Minuten herleiten. Google in unter 2 Sekunden. Wer erzeugt mehr CO2 – ich oder Google?”)

Real life yogabody.

These days en vogue: Standing up against body-shaming. Fat people, chubby people, skinny people–everyone found something to complain about. Fattitude is an actual word. I don’t want to join this chorus. Let me be clear about this in the first place. I think, basically every human has some part of their body they just don’t like. I think, that’s normal. I don’t really think it is normal to have pride about everything. I am not proud to be German, to be a woman, to be not tall or to be fat or not fat.

Anyway, what seems funny to me is the sheer amount of beautiful “yoga bodies”. Those perfect women all over the mats of this world and I’m not one of them. Sincerely, I think, I do look okay, but I do not look like this or that and I’m not sure I or this pose ever will. Somehow, I think that getting there is not the actual point. For me, this is to relax and not to pursue some perfection.

However, next month I’m starting with a new yoga class in Munich! Yay! And I want to be prepared. So, since I’m starting fresh with yoga, this time I want to collect my baby steps in an album. While reading my favorite yoga book I just noticed once again, how well-shaped everyone’s looking in there. (Actually, that’s usually helpful, since with skinny, fit people you can see what you need to do in each pose much better.) Sometimes I’d like to see a book with some normal and chubby chicks. I don’t like the idea of #fattitute, because I basically believe that promoting obesity is the same as promoting smoking… unhealthy shit I don’t really need. But there is something between perfect yoga body from the book and fat pride lifestyle. I believe it’s called average. Something like a reallife yoga book. Doesn’t mean that you can’t be a skinny yoga person. I think, you can, if you want to. Let’s see how that works out for me (Abs, finally?!!). Therefore, here is the first shot. Take care! And don’t stretch too much 😉 Here’s a new hashtag for all you imperfect standard yoginis.

#reallifeyogabody

reallifeyogaDon’t do what I do with my arms… I had to take this shot a few times and my arms were kind of annoyed…

Finally, I want to be able to bend forwards, since this pose (janu shirshasana) is called the “head to knee” pose… Let’s see how that’s gonna work out.

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Neue Uni, neues Glück

hm-innen-campusLetzte Woche hab ich mich eingeschrieben. Ich war ja nun schon einige Wochen an der HM und habe da im Labor gearbeitet und ein Praktikum gemacht – muss man, wenn man von der Uni kommt, weil einem das Praxissemester fehlt. Dadurch kenne ich die Räume schon. Räumesuchen ist ja immer so eines dieser Hauptprobleme, wenn man irgendwo neu ist. Dann steht man dumm rum und fragt sich, ob die anderen auch dort hin wollen, wo man selbst hin will. Alle gucken. Irgendwann kommt der Mensch, der aussieht, als ob er jetzt die Lehrveranstaltung veranstaltet und man trottet dem nach.

Morgen gibt es aber noch keine Lehrveranstaltung. Nur Informations-selbige. Ich liebe Infoveranstaltungen. Ich versuche immer mit aller Kraft, nicht einzuschlafen und gleichzeitig kein Gespräch (das mich ja wach halten könnte) mit jemandem anzufangen. Insbesondere bei einem Studiengang mit 12 Leuten könnte das sehr unhöflich rüberkommen, wenn plötzlich jemand quatscht oder eben schnarcht. Ich werde deshalb einen gewöhnlichen Schreibblock mitnehmen. Kritzeleien erregen allgemein wenig Ärgernis. Und falls neben den Hinweisen auf Rechnerräume, Café-Gelegenheiten und darauf, dass man sich bitte für die Prüfungen auch anmelden solle, noch eine tatsächlich interessante Information kommt, kann ich schnell den Bleistift nehmen und es niederschreiben.

Ja, auf all diese notwendigen Anfänger-Dinge kann ich jetzt gespannt sein oder nicht. Ein bisschen gespannt bin ich auf jeden Fall auf die Leute. Was haben die vorher studiert? Bin ich der einzige Uni-Abtrünnige? (continued “Neue Uni, neues Glück”)