Ein Salat, voll spannend

Gestern hatten wir Hunger und keine Ahnung, wie man Salat macht. Deshalb habe ich dann im Internet das Wort »Salat« gegooglet. Ich habe sicherheitshalber noch »Brigitte« eingegeben, um idiotensichere, Mittdreißiger-freundliche Schmeck-Varianten zu bekommen. Insgeheim hoffte ich trotzdem irgendwie auf eine Salat-Extremistenseite mit einer endlosen Vielfalt an Dressings. Extreme Dressing sozusagen. Wie Extreme Couponing, nur mit Salat und es kostet mehr als man spart.

Ich fand dann u.a. dieses Kinder- und Schmähmäuler-ungeeignete »Genießerinnen«-Rezept. Bin wohl keine Genießerin, Leber ist nicht meins. Klingt irgendwie so nach Leben. Daran möchte ich beim Fleischessen jetzt ja bitte nicht erinnert werden. Ist schon eklig genug, das Ganze zu zerschnippeln, dann so die Faszien abbasteln, paar Äderchen und das ganze Geschlunze. Ich wette, Food-Blogger lieben das. Die zupfen dann an den sterblichen Viech-Resten rum und machen »Mmmmmh!«. Am besten noch ein Foto vom Schnitzel auf dem Küchenbrett. So malerisch, wie es da liegt und nach Fleisch aussieht. Einfach nur schön.

(continued “Ein Salat, voll spannend”)