Minimalismus? Ist doch nur Aufräumen.

Von außen erscheint Minimalismus oft etwas oberflächlich. Ein bisschen übertriebene Ordnungsliebe oder ein Faible für schlichtes Design. Ist es mehr als das? Ich lebe seit vielen Jahren so und ich nenne es noch nicht lange “Minimalismus”. Der Begriff kam mir erst durch YouTube in den Kopf. Dort kam ich auch mit der Frage nach dieser Banalität auf.

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(continued “Minimalismus? Ist doch nur Aufräumen.”)

Ich bin Minimalist, weil ich faul bin.

Ich habe kein Problem mit der grundsätzlichen Vorstellung von Besitz im Sinne von Eigentum. Eigenes haben – also Dinge, die nur mir gehören – empfinde ich sowieso als unausweichlichen Aspekt des Lebens. Sofern man nicht in einer sehr speziellen Kommune oder einem Kloster oder so lebt, ist es wohl unvermeidlich, Dinge zu besitzen. Und gar nichts zu haben bzw. alles zu teilen ist auch nicht mein Ziel. Ich teile sogar ausgesprochen ungern. Also Dinge! Wissen oder Zeit oder Freude schon! (continued “Ich bin Minimalist, weil ich faul bin.”)

Blog-Nachruf: umweltblog (und was aus dem Leben ohne Plastik geworden ist)

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Vor jetzt schon einigen Jahren (drei, vier?) hat das Thema Wegwerfgesellschaft, Essen im Müll, Plastik im Ozean usw. mich angefangen wirklich zu stören. Ich habe nicht wirklich viel darüber nachdenken müssen – ich denke niemand muss das. Denn das Problem sieht man sofort. Man muss nur ganz kurz mal die Aufmerksamkeit nehmen und darauf achten, wie verdammt viel man eigentlich wegschmeißt. Gerade in Sachen Verpackung. Das ist traurig. Mein Wort hierfür ist “traurig”. Dafür, wie gleichgültig es den Menschen ist, wie viel weggeworfen wird, wie selbstverständlich das passiert. Wie jeder meint, ist doch egal, ist mir nicht so wichtig, wird doch total übertrieben. Traurig.

Zu dieser Zeit, als ich darüber angefangen habe, etwas mehr nachzudenken, habe ich dann irgendwann entschieden, meine Versuche, von der ganzen Wegwerferei loszukommen, auch festzuhalten. Da die Uni eine gute Plattform (mehr Leser, irgendwie offizielles Feeling) war, habe ich einen Uniblog genommen und mit Inhalten gefüllt (blogs.fau.de/umwelt). Aber jetzt bin ich nicht mehr an der FAU und damit kann ich auch den Blog nicht mehr pflegen. Heute habe ich ihn gelöscht. (continued “Blog-Nachruf: umweltblog (und was aus dem Leben ohne Plastik geworden ist)”)