Plastikfasten 2016 – Tag 14

So, damit die Aktion lebendig bleibt. Ein paar Plastikfrei-Denkanstöße zum Lebensmittel-Konsum.

plastikfasten-2016-tag-14

Schon mal …

  • … im Kühlregal nach plastikfreien Desserts gesucht? (Tipp: Rewe, Pfand-Joghurtgläser)
  • … einfach gar keine Brötchentüte genommen?
  • … wenn’s schnell gehen soll, einfach Konserven im Glas gekauft?
  • … (vegane) Brotaufstriche probiert? (ziemlich große Vielfalt, viel davon im Glas, Tipp: Alnatura)
  • … Stock-Piling probiert: z.B. Not-Knäckebrot (Tipp: Wasa, in der Papier-Packung zu haben)
  • … am Fress-Stand drum gebeten, auf zusätzliche Verpackung zu verzichten (z.B. Trennfolie Wurst)
  • … einen Coffee-To-Go Becher mitgebracht? (in einem Laden hier in München steht sogar eine Tafel “50 cent Rabatt, wenn du deinen eigenen Becher mitbringst”)?

Die Marken sind meiner Kauf-Erfahrung geschuldet und kamen mir nun mal als erstes in den Sinn. Sicher gibt’s auch andere Anbieter…

8 thoughts on “Plastikfasten 2016 – Tag 14

  1. Sehr coole Aktion, das Plastikfasten. Sitze leider am falschen Rechner, sonst würde ich glatt Mal schauen, wie viele Ideen Du dabei schon veröffentlicht hast. Beim Schnorcheln treffe ich das Plastik nämlich leider dauernd. ^^ Ist die Idee nur von Dir oder beteiligen sich da auch andere Blogs dran? Falls nicht, sollte man das ändern 😉

    LG Andi

    1. Hallo Andi,

      also meines Wissens gab es vor 2 Jahren bereits eine sehr schöne Aktion, die online zum Plastikfasten aufrief. Allerdings habe ich auf der Website im Jahr drauf dann nichts mehr gefunden und jetzt ist die Seite nicht mehr da. Die Idee wurde aber von verschiedenen Leuten aufgegriffen. Offizielles scheint es nicht zu geben und so poste ich auch einfach immer nur unter dem hashtag, wenn es an der Zeit dafür ist.

      Was Plastikverbrauch angeht, richtet sich für mich der Aufruf zum Plastikverzicht bzw. zur -reduktion v.a. an Verpackung und Gegenstände, die starkem Verschleiß unterliegen und die aus Naturmaterialien deutlich robuster und freundlicher herzustellen wären. Es gibt auch Plastikprodukte, die eine günstigere Ökobilanz als andere haben. Bei langfristigen Gebrauchsgegenständen bietet es sich z.T. auch wegen des Gewichts an, Kunststoffe zu verwenden. Doch hier hat man oft die Möglichkeit, wenigstens ein Recyclingprodukt zu kaufen. Ich verteufele deshalb nicht alle Plastikprodukte, sondern nur die, die quasi ab Produktion Müll sind oder nur eine Nutzungsmöglichkeit haben. Mein Lieblingsbeispiel: Weihnachtsschmuck, Duschgelflaschen und natürlich die überall herumfliegenden Tüten. Ich muss allerdings sagen, die Menge der Plastikprodukte, mal abgesehen von Elektrogeräten, die ich besitze, ist sehr beschränkt. Ich kaufe lieber Edelstahl, Glas, Bambusverbund und Holz und komme damit sehr gut aus. Die Sachen kosten zwar häufig mehr, aber sind auch länger haltbar.

      Liebe Grüße! 🙂

      1. Hallo Undine,

        es sind auf jeden Fall sehr schöne Ideen dabei und der Hashtag gefällt mir ebenfalls sehr gut. Ich schränke Plastik auch ein, was hier auf den Kanaren gar nicht so leicht ist. Hier trennt auch kaum jemand Müll. Da es hier zum Beispiel keinen gelben Sack gibt, werden Plastiktüten bei mir tatsächlich genutzt, um eben den Plastikmüll für den Container zu sammeln (wenigstens die gibt es…).

        Ich denke ich werden Hashtag auf jeden Fall mit aufgreifen und dabei dann zum Einen auf den Artikel hier verweisen, zum Anderen eher das Ergebnis des Nicht-Plastikfastens präsentieren, da wir beim Schnorcheln jedes Mal einiges an Plastik aus dem Meer fischen…

        Liebe Grüße 🙂
        Andi

        1. Kann ich mir vorstellen… auch in Europa ist das ja schon von Land zu Land total unterschiedlich. In Frankreich sind Lebensmittel extrem verpackt. Jedesmal wenn ich dort bin, habe ich echt Probleme beim Einkaufen.

          Ich freu mich 🙂 Jeder Beitrag ist willkommen und ich sage immer »Wenn es nur /einen/ Menschen zum Nachdenken bringt, hab ich schon was erreicht.«

          Liebe Grüße!

  2. Die Aktion wurde damals vom BUND ins Leben gerufen und ich habe die Aktion Mal aufgegriffen und auch durch Blognetzwerke wie Blogger United gejagt. Vielleicht beteiligen sich ja noch andere Blogger am #Plastikfasten 🙂

    LG Andi

  3. Alnatura bäh bäh … am besten schaut man, ob irgendwo im Umfeld ein Demeterhof existiert, da gibt es oft Abokisten uvm. Gemüse frisch vom Feld, ohne Glyphosat und co. Achso besser als die mit ranzigem Palmfett billig produzierten Waren von Alnatura,
    sind Produkte von Zwergenwiese…

    1. Das bringt mir so leider wenig. Solche Sachen bitte mit Beispiel-Angabe. Ich habe ganz ehrlich keine Zeit, zu einem Hof zu fahren. Bzw. brauche ich unter der Woche zB keine verderblichen Lebensmittel.

      Ich bearbeite eine Baustelle nach der anderen, und das möglichst realistisch. Dazu schreibe ich dann ab und an ne stichpunktartige Erfahrung. Ich werde etwa nie vegan leben. Wird nix. Will ich auch nicht. Manche Leute Leben sicher den ethischen Allround Perfektionismus. Sehr cool. Aber im Moment für mich kein Thema. Ich konzentriere mich nach und nach auf kleine Dinge im Alltag. Habe zB nicht kontrolliert, was im Auberginenaufstrich von vor ?? drin war… Ich will nix verteidigen aber wenn es zu kritisieren ist, dann wenigstens konkret. Sonst kann ich es nicht mit meinen Erfahrungen vergleichen.

  4. nunja Ich habe auch keine Zeit mehr zu einem Hof zu fahren, braucht man ja nicht wenn man das Abokisten System nutzt, dann werden einem ja die Lebensmittel gebracht 😉 denke im Raum München sogar eher vorhanden, als im Raum Wilhelmshaven, wo ich derzeit mein dasein friste … schon Komisch früher habe ich viel Plastik Müll verursacht, habe am Tag bestimt 3-4 Insulinspritzen verballert … es gab auch ne Zeit da hat mir ein Mädchen welche aus dem Krankenhaus mitgebracht, total viel Plastikmüll weil die alle auch noch einzelln verpackt waren und die Sachen die damit injeziert wurden, sind auch meist in Plastiktütchen eingepackt gewesen, was für ne Zeit und wie sehr sich Dinge und Menschen ändern … ja Plastikmüll ist weniger geworden, aber auch als Veganer der ich mitlerweile bin ist man genötigt so einiges an Plastik zu gebrauchen … meine Nudeln mein, Veganer Aufschnitt … ganz wichtig mein Brauner unrafinierter Zucker (zum denken Lebenswichtig) alles in Plastik verpackt… auch auf der Arbeit so viel Plastikmüll …. aber man kann viel vermeiden z.b. Trinken .. per Osmose gefilttertes Wasser in alte Glasflaschen gefüllt statt TetraPacks…. diese Flaschen noch mit Wagner beschallen (Für Geistige Impulse) im Grunde sparrt man am meisten Müll durch verzicht und kontrolle der Gedanken und inneren Impulse, durch üben von Ernsthaftigkeit und Kampf gegen Bequemlichkeit … aber dank unsere Politik kommen für jeden der hier sowas verinnerlicht 1000000 Barbaren die von sowas noch nie etwas gehört, geschweige denn empatisch im Stande sind soetwas zu empfinden …

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